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GentleTent B-Turtle: Der erste Test

Eintrag von Thomas

Der erste Test

Da ich es im alten Jahr 2023 nicht mehr geschafft habe, das Zelt auszuprobieren, war es mein erster Neujahrsvorsatz, dies zu tun. Das Wetter zeigte sich in den ersten Jännertagen als mild – perfekte Voraussetzungen für einen Test.
Zu zweit war es unser Ziel, eine “Winternacht” im Zelt zu verbringen. Meine Begleitung ist nicht sehr fotogen und daher nicht zu sehen.

Im Anhänger konnte ich einiges unterbringen und hatte immer noch Platz: 2x Stühle, 1x Tisch, Pumpe, Außencover, 2x Isomatte, kleiner Gaskocher und 2x Schlafsack. Im Rucksack war nur noch Wechselkleidung, Essen und Trinken. Mein Ziel war eine kleine private Hütte auf etwa 1.138 Höhenmetern, der Wetterbericht meldete 0C° in der Nacht und leichten Regen.


Losgefahren und gleich festgestellt: Im städtischen Verkehr ist das Fahren nicht so angenehm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mit dem Anhänger war es sehr ungewohnt – die Abstände und Kurvenradien erforderten eine andere Fahrweise als sonst. Daher steuerte ich so schnell wie möglich beruhigte Straßen bzw. Radwege an. Raus aus Innsbruck, Richtung Berg. Unglücklicherweise fand an diesem Tag die Vier-Schanzen-Tournee in Innsbruck statt, weshalb der Radweg nach Mutters gesperrt war.

Weitere “Hürden”, die mir immer wieder begegneten, waren Absperrungen vor und nach Radwegen. Manche ließen sich leicht überwinden, andere mussten komplett umfahren werden.

Im Wald angekommen war das Vorankommen um einiges angenehmer als auf der Straße. Der Schnee auf der Forststraße bremste aus und forderte den Akku des E-Bikes stark. Den Anhänger selbst spürte man beim Fahren kaum.

Auf der Hütte angekommen wurde das B-Turtle-Zelt aufgebaut, etwas gegessen und sich danach gleich aufs Ohr gelegt. Im Laufe des Abends begann es leicht zu regnen und zu winden – im Zelt war jedoch außer dem sanften Regengeräusch nichts zu spüren. Es war äußerst gemütlich.

Die Nacht im Schlafsack war überraschend angenehm, und wir konnten sehr gut schlafen. Die frische Morgenluft und ein starker schneller Kaffee machten uns munter. Zu meiner Verwunderung fühlte ich mich erholt und voller Energie.
Das nasse Zelt motivierte mich nicht besonders dazu, es abzubauen. Jedoch stellte sich dies als weniger unangenehm als erwartet heraus, da der Abbau erstaunlich schnell vonstatten ging. Luft aus den Kammern lassen, zusammenlegen, und schon war es erledigt.


In Österreich ist es verboten, wild zu campieren. Daher muss auf privatem Grund (Erlaubnis) oder auf Campingplätzen geschlafen werden!


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